• 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6

Opernfahrt Leipzig

Am 30. Januar 2026 unternahmen wir - Schüler aus der 9A, 9C, 11A, 11B, aus den Musikkursen 1mu1 und 2mu1 sowie drei ehemalige Schüler - eine gemeinsame Schulexkursion nach Leipzig. Begleitet wurden wir von Frau Dück, Frau Schütz und Herrn Benker. Ziel der Fahrt war der Besuch der Oper „Der fliegende Holländer“ von Richard Wagner.

Opernfahrt 2

Nach einem leicht verkürzten Schultag starteten wir am frühen Nachmittag mit dem Bus in Richtung Leipzig. Zunächst stand für uns der Besuch des GRASSI Museums für Musikinstrumente auf dem Programm. Dort konnten wir mithilfe der unzähligen Instrumente aus mehreren Jahrhunderten die Entwicklungen in der Musikgeschichte plastisch nachvollziehen. Besonders für die Schüler aus dem Musikkurs der Q12 war dies eine wertvolle Ergänzung zum Unterricht mit dem aktuellen Thema “Musik und Tradition”.

Opernfahrt 1

Anschließend erkundeten wir die Innenstadt von Leipzig mithilfe der „Leipziger Notenspur-App“ und einer Fotochallenge mit den Statuen von Richard Wagner, Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn-Bartholdy. Neben der musikalischen Entdeckungstour blieb auch noch Zeit zur freien Verfügung, um die Stadt in Kleingruppen eigenständig zu erkunden und sich für den Höhepunkt der Fahrt zu stärken.

Dieser folgte schließlich am Abend: der Besuch der Leipziger Oper. Im beeindruckenden Ambiente des Opernhauses erlebten wir die Aufführung von “Der fliegende Holländer” von Richard Wagner hautnah. Besonders das aufwendige Bühnenbild, aber auch die hervorragende Leistung der Sängerinnen und Sänger hat viele von uns beeindruckt. Für die Mehrheit von uns war dies der erste Opernbesuch und ein sehr lohnendes Erlebnis.

Opernfahrt 3

Nach einer langen, aber ereignisreichen Vorstellung traten wir spät am Abend die Heimreise an. Müde, aber voller neuer Eindrücke und musikalischer Inspiration, kehrten wir an das Gymnasium Burgkunstadt zurück.

Benedikt Kohmann, Q12

International gefeierter Computerspielekomponist am GymBuku

Am 18.07.2025 fand am Gymnasium Burgkunstadt eine besondere Unterrichtsstunde im Fach Musik statt. Der erfolgreiche Computerspielekomponist Robin Birner aus Kulmbach besuchte uns, um den 11. und 12. Klassen sowie Mitgliedern des Wahlunterrichts Veranstaltungstechnik seinen ungewöhnlichen Beruf vorzustellen. Musiklehrerin Christiane Schütz hatte Robin Birner eingeladen, um den Schülern die praktischen Anwendungsmöglichkeiten der Unterrichtsinhalte erfahrbar zu machen. Die große musikalische Bandbreite in der Arbeit des gebürtigen Mainleusers wurde deutlich, als er Hörproben einiger seiner Projekte vorstellte: Zu hören waren unter anderem an alte Musik angelehnte Klänge für ein Mittelalter-Strategiespiel, von Richard Wagner inspirierte Musik zu einem Spiel, das sich auf verschiedene Nationen im zweiten Weltkrieg fokussiert, sowie Metal-Sounds für ein humoristisches Fantasy-Game mit Orks, Elfen, Prinzen und Prinzessinnen.  Schnell wurde klar, dass Robin Birner über einen enormen Wissensschatz zu Musikstilen und Komponisten verfügt, den er in seinem Job direkt anwendet. Dabei bleibt er bodenständig: „Jeder Musiker ist nichts anderes als ein Dienstleister. Man muss wissen, was sich die Kunden wünschen – auch wenn diese es selbst noch nicht wissen“, so Birner.

Sehr eindrucksvoll zeigte er anschließend, welche Schritte er geht, um ein Werk zu komponieren: Es beginnt mit der anfänglichen Melodie-Idee und einer groben musikalischen Skizze am Klavier, aus der sich über die verschiedenen technischen Musikprozesse der virtuellen Orchestrierung bis hin zur Aufnahme mit einem Live-Orchester das Gesamtwerk entwickelt. Am Beispiel eines tonlosen Videoclips zu einem Computerspiel erläuterte Birner anschließend, welche musikalischen Ideen ihm spontan kamen und wie er sie in der Musik umsetzte. „Wie geht man mit einer kreativen Blockade um?“ fragte daraufhin ein Teilnehmer. Die kurze und präzise Antwort: „So etwas darf es in dem Beruf einfach nicht geben. Du machst dann einfach weiter. Manchmal hilft auch ein kurzer Spaziergang, um den Kopf wieder etwas freizubekommen, und dann läuft es wieder.“ Den Schülern wurde schnell bewusst, mit welcher Professionalität und Disziplin dieser Beruf verbunden ist.

Bild 2

Nach dem interessanten Vortrag durften sich die Schüler Ratschläge vom Profi holen. In der vorangegangenen Musikstunde bei Frau Schütz hatten die Schüler nämlich den Auftrag bekommen, sich mithilfe von iPads selbst als Komponisten zu versuchen. Auf der Grundlage eines frei gewählten Bösewichts komponierten die Schüler der 11. Klasse im Anschluss an die Richard-Wagner-Sequenz ein Leitmotiv, während die 12. Klässler im Rahmen der Sequenz „Musik und Technik“ das Erstellen eines Loops für einen Bösewicht ausprobieren durften. Begeistert von den äußerst kreativen, vielfältigen und gut durchdachten Kompositionen war der Profi voll des Lobes für unsere Schüler: “Jedes Hörbeispiel war stilistisch auf den Punkt!”

Bild 3

Wir danken Robin Birner für seinen inspirierenden Vortrag und die wertvollen Einblicke in die Welt der Musikkomposition für Computerspiele. Unser großer Dank gilt außerdem dem Förderverein des Gymnasiums Burgkunstadt, der uns durch seine finanzielle Unterstützung dieses Erlebnis ermöglicht hat.

Text und Fotos: Christiane Schütz

Eindrücke von der Exkursion in das musikalische Bayreuth

Am Feitag, den 2.5. reiste der Musik-Kurs der 11. Jahrgangsstufe zusammen mit den Lehrkräften Frau Schütz und Frau Hertstein mit dem Zug nach Bayreuth, um sich einen Eindruck von der reichhaltigen musikalischen Landschaft in der Stadt am Roten Main zu verschaffen. Auf dem Programm standen neben einer Führung im Festspielhaus auch ein Besuch im barocken markgräflichen Opernhaus.

 

Oper
Orchestergraben im Festspielhaus
 

 

OPer2
barockes markgräfliches Opernhaus

 

Aussen

Text: SmF
Fotos: SüC