
- Eine Wanderung führte die Elftklässler durch den Grand Canyon du Verdon.

- Abkühlung tat Not im Brunnen am Capitol während der sonnigen Romfahrt.
Vier Reisegruppen in vier Ländern
Fahrtenwoche: Jahrgangsstufen 9 bis 12 in Süd- und Westeuropa unterwegs
Vier Reisegruppen in vier Ländern – Internationalität wurde bei uns groß geschrieben in der Fahrten- und Projektwoche. In Rom, der Provence und in Andalusien erlebten die Schüler der Q11 ihre Studienfahrt, die Neuntklässler ihre in Südengland.
Die meisten Kilometer, aber die geringsten Reisestrapazen gingen dabei auf das Konto von 20 Mädchen und Jungen, die in Begleitung von Stefanie Staudenmaier und Christian Witte nach Andalusien flogen. Dafür wurde es dann vor Ort durchaus sportiv, etwa bei einer Bergwanderung auf den 3390 Meter hohen Veleta, den zweithöchsten Berg der Sierra Nevada, oder bei einem durchaus abenteuerlichen Trip durch die Felsenbuchten in der Nähe der Küstenstadt Nerja.
Absolut erfreulich gestaltete sich auch die Rückmeldung zur Rom- und Provencefahrt. „Selbst der letzte Frankreich-Skeptiker wäre bei uns zum Frankreich-Liebhaber geworden“, so Französisch-Lehrerin Eva Vollmuth, die vor allem das tolle Miteinander zwischen Schülern und Lehrern, aber auch die französische Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft hervorhob: „Das provencialische savoir-vivre, das Reiten in der Camargue oder auch der größte Canyon Europas, der Grand Canyon du Verdon, waren die Highlights der Fahrt.“
„Rom ist ein geradezu ideales Ziel für einen Klassenausflug“, konnte Kollegin Petra Oberpaul vermelden. Der Mix aus antiken Sehenswürdigkeiten in Verbindung mit entspannender Freizeit- und Abendgestaltung war so recht nach dem Geschmack der knapp 30 Schüler.
„Praxiserfahrungen in der Fremdsprache“ hieß laut Englischlehrerin Kathrin Semmelmann das pädagogische Ziel für die 91 Schüler der Jahrgangsstufe 9 bei ihrer Südengland-Fahrt. Nicht nur beim Leben in den Gastfamilien konnten die Jugendlichen ihr Unterrichtswissen einem Anwendungstest unterziehen, sondern auch beim Einkaufen oder den Stadtbesuchen in Hastings, Brighton, Portsmouth oder Canterbury. Ein Tag in London mit Stadtführung und einem Musical-Besuch rundete die Tage ab.
Alles in allem erwies sich die Fahrtenwoche als eine gewinnbringende Organisationsform, durch die den Schülern eine Fülle von Eindrücken vor Ort vermittelt werden konnte.
Text und Fotos: -cv- / 22.7.2011

- Auf immerhin 3390 Meter kraxelten die Schüler mit Spanisch-Lehrerin Stefanie Staudenmaier (rechts) in der Sierra Nevada.
